Wenn Kinder nicht mehr spielen

Spielsucht bei Kindern – Alternativen zum Handy

Einfach das Handy wegnehmen ist keine Lösung. Woher kommt Spielsucht bei Kindern? Internetspiele sind einerseits suchtfördernd, andererseits enthalten sie wichtige positive Lernfelder. Wo erfahren Kinder denn heute Freiheit und Selbstwirksamkeit? Wo werden Kinder zu 100% so angenommen wie sie sind? Bei Fortnite oder Minecraft ist das der Fall.

Autonomie, Angenommen sein und Selbstwirksamkeit sind Grundbedürfnisse des Menschen. Spielsucht bei Kindern entsteht oft dort, wo diese Erfahrungen in der realen Welt fehlen. Um zum Beispiel Selbstwirksamkeit als Kind wirklich zu erfahren, gibt es zwei Wege. Entweder sehr viel Freiheit in einer sicheren naturnahen Umgebung, beispielsweise in einem Waldkindergarten. Eine andere Möglichkeit ist, dass du aktiv die Spielumgebung gestaltest. Das geht dann auch in einer Stadtwohnung. Kurz gesagt tust du drei Dinge:

  1. einen sicheren Rahmen schaffen, zeitlich und räumlich
  2. mit deiner Präsenz diesem Rahmen halten, Regeln aufstellen und für die Kinder ansprechbar sein
  3. von Zeit zu Zeit mit Haut und Haar in das Spielgeschehen einsteigen

Wenn dir das gelingt, werden deine Kinder immer seltener nach Entertainment fragen. Manchmal können sie so in das Spiel vertieft sein, dass sie sogar Spagetti mit Tomatensoße ablehnen und weiterspielen möchten. So eine Erfahrung ist eine wesentliche Zutat für Freie Kindliche Entwicklung. Es hilft deinen Kind, sich selbst zu entfalten und das zu werden, was in ihm angelegt ist.

Wie du so etwas ganz praktisch machen kannst, erfährst du in diesem Video. Ich selbst unterstützte Dich gern bei der Umsetzung. Schau dazu auf mein Angebot Familienengel.

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